Gehäusefüße mit Bohrung

Im Gegensatz zu herkömmlichen Füßen bestehen Gehäusefüße mit Bohrung vollständig aus Gummi. Sie haben keine Metall- oder Kunststoffeinsätze. In der Regel sind sie mit Löchern versehen, sodass sie mit Schrauben oder Nieten befestigt werden können. Auf diese Weise wird ein sicherer und stabiler Halt gewährleistet. Gummifüße werden hauptsächlich als Stützfüße oder schwingungsdämpfende Pads verwendet. Sie absorbieren Stöße und Vibrationen zwischen den sich berührenden Oberflächen. Aufgrund ihrer einfachen, elastischen Struktur sind sie ideal für Anwendungen, die Isolierung, Schutz und eine einfache Montage erfordern.

Beschreibung

Gummi-Auflagen mit Durchgangsbohrung zur Schraub- oder Nietbefestigung

Barbieri Rubber produziert gummipuffer mit durchgangsbohrung in hoher Qualität seit 1963. Die Gummi-Auflagen von Barbieri Rubber sind elastische Vollgummi-Blöcke mit Durchgangsbohrung, ausgelegt für die direkte Befestigung mit Schraube oder Niet, ohne Metalleinsatz. Es sind Katalogartikel in mehreren Größen und Härten, eingesetzt für Schwingungsisolierung, Schutz von Kontaktflächen und Aufnahme von Stößen zwischen mechanischen Elementen.

 

Kode D H d1 d2
APP06 24,5 6 3 13
APP05 16 5 5 9,5
APP08 20 8 5 11,5
APP11 17,5 9,5 5 10
APP15 20 15 5 12
APP16 21 16 5 10
APP20 45 20 7 20
APP24 25 24 5 11
APP25 30 25 6 11

Wofür Gummi-Auflagen verwendet werden

Gummi-Auflagen werden als elastische Auflagen zwischen zwei Flächen eingesetzt, als Distanzstücke, zur Schwingungsisolierung leichter Maschinen, zum Schutz von Kontaktflächen vor Stößen und Reibung und zur Aufnahme kleiner Schwingungen. Die Durchgangsbohrung erlaubt die Befestigung mit einer Schraube oder einem Niet, die durch den Gummiblock geführt werden und am Rahmen verankert sind. Im Gegensatz zu Schwingungsdämpfern mit Gewindeeinsatz aus Metall bestehen die Auflagen vollständig aus Gummi und haben keine in der Mischung eingebetteten Metallteile.

Verfügbare Mischungen und typische Härten

Die Standardmischungen sind NR/SBR für allgemeine Anwendungen, NBR für Umgebungen mit Ölen, EPDM für Außen- und UV-Einsatz und VMQ-Silikon für hohe Temperaturen. Die typischen Härten liegen zwischen 60 und 80 Shore A: höhere Härten erhöhen die Tragfähigkeit und Stabilität, mittlere Härten erhöhen die Schwingungsaufnahme und die Haftung an den Flächen.

Standardausführung ab Katalog und Sonderausführung nach Zeichnung

Das Standardsortiment der Gummi-Auflagen deckt die am häufigsten nachgefragten Durchmesser und Bohrungen ab, mit aktiven Werkzeugen bei Barbieri Rubber und ohne Werkzeugkosten für den Kunden. Für individuelle Geometrien (dedizierte Formen, Mehrfachbohrungen, Sondermischungen, Markierungen) fertigen wir Auflagen nach Zeichnung: erforderlich ist mindestens eine Skizze des Kunden. Das dedizierte Werkzeug wird in Zusammenarbeit mit vertrauenswürdigen Werkzeugbau-Partnern gefertigt.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Gummi-Auflage und Schwingungsdämpfer?

Gummi-Auflagen sind Vollgummi-Blöcke mit Durchgangsbohrung zur Schraub- oder Nietbefestigung, ohne Metalleinsatz. Schwingungsdämpfer hingegen haben typischerweise einen mit Gummi vulkanisierten Gewindeeinsatz. Auflagen priorisieren die elastische Trennung zwischen Flächen, während Schwingungsdämpfer die Gewindeverankerung an einem Rahmen priorisieren.

Hat die Auflage einen Metalleinsatz?

Nein. Die Gummi-Auflagen bestehen vollständig aus Vollgummi, ohne Einsätze oder eingebettete Metallteile. Die Durchgangsbohrung dient zur Durchführung der Befestigungsschraube oder des Niets, die den Gummiblock durchdringen und auf der anderen Seite verankert werden.

Sind sie ab Lager verfügbar?

Ja, die am häufigsten nachgefragten Maße und Bohrungsformate sind Standard-Katalogartikel, die ab Lager geliefert werden, ohne Werkzeugkosten für den Kunden. Für Sondermaße wird auf die Ausführung nach Zeichnung umgestellt.

Sind sie beständig gegen aggressive Umgebungen?

Ja, durch die Wahl der richtigen Mischung. NBR für Öle, EPDM für Außenbereich und UV, VMQ-Silikon für hohe Temperaturen, FKM (Viton®) für aggressive Chemikalien.

Welche Härte wählen?

Typischerweise 60-80 Shore A. Höhere Härten erhöhen die statische Tragfähigkeit, mittlere Härten erhöhen die Schwingungsaufnahme und die Haftung an den Flächen.